Bündnis für alternative, unabhängige und fortschrittliche Kommunalpolitik
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Ein Besuch beim Jugendhaus Nord an der Josef-Hoeren-Straße:

Die zweite Betreuerstelle muss bleiben!

Jugendliche vom Jugendhaus Nord im Gemeindesaal am Katernberger Markt, 07.05.2014 (Fotos: Karl-Heinz Tönies)

Kürzlich fand im evangelischen Gemeindehaus am Katernberger Markt ein Podiumsgespräch mit Katernberger Kommunalwahl-Kandidaten statt, zu dem auch 'Essen steht AUF'-Kandidat Hartwig Mau geladen war.

Auf dieser Veranstaltung machte eine Gruppe Jugendlicher vom Jugendhaus Nord mit schönen selbst gemalten Plakaten die Öffentlichkeit auf ihre Forderung aufmerksam, dass sie ihre Betreuerin (Sonja Rousseau) über das kommende Frühjahr hinaus behalten. Wir wollten wissen, was die Jugendlichen der bisherigen Arbeit ihrer Betreuerin zu verdanken haben. Zu dem Zweck haben wir sie Mitte Mai im Jugendhaus besucht, wo sie – zusammen mit dem Leiter des Hauses Gerald Weiße und der ehrenamtlich tätigen Tanja Todtberg – uns ihre Arbeit erläuterte.

Sonja ist seit 2011 beim Jugendhaus beschäftigt. Seit 2012 ist sie für die Durchführung eines Modellprojektes „Erwachsen werden“ im Rahmen der sogenannten offenen Kinder‑ und Jugendarbeit verantwortlich. Wir haben gefragt, was die Jugendlichen konkret von ihrer Arbeit haben. Sie fördert vor allem bei Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, die Selbstorganisation sowohl miteinander als auch individuell und hilft ihnen, auf diese Weise mit Konflikten in der Familie oder Problemen einer frühen Mutterschaft, mit Isolierung, Ausgrenzung und Ähnlichem fertigzuwerden. All das schafft einen sozialen Zusammenhalt unter ihnen und stärkt ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein.

Wir von 'Essen steht AUF' sind entschieden dagegen, dass eine solch wichtige Arbeit einem sogenannten „Sparzwang“ zum Opfer gebracht wird; dessen einziger Zweck ist, Profitansprüche von Banken zu befriedigen, und zwar ohne irgendeine Rücksicht auf die Belange von Kindern und Jugendlichen. Das „Modellprojekt“ muss in eine Pflichtaufgabe umgewandelt und mit einer fest und unbefristet angestellten Kraft ausgestattet werden.

(von Hartwig Mau, Altenessen und Meltem Eroğlu, Vogelheim)

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