Bündnis für alternative, unabhängige und fortschrittliche Kommunalpolitik
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Auftrittsverbot für Grup Yorum ist vom Tisch - Gericht entscheidet für Rebellisches Musikfestival

An diesem Pfingstwochenende findet zum dritten Mal das Rebellische Musikfestival in Truckental (Thüringen) statt. Von der Polizeiinspektion Saalfeld wird der Auftritt der fortschrittlichen und natürlich Erdogan-kritischen türkischen Band "Grup Yorum" zum Anlass genommen, um nicht nur "Grup Yorum" zu verleumden und zu kriminalisieren, sondern das gesamte Rebellische Musikfestival mit einem politisch motivierten, rechtswidrigen und regelrecht faschistoiden Polizeiterror zu bedrohen. Das hat bereits zu einer Welle bundesweiter und internationaler Solidarität geführt. Auch "Essen steht AUF" hat dazu eine Protesterklärung veröffentlicht (siehe weiter unten).

Mit Beschluss von heute Mittag hat nun das Verwaltungsgericht Meiningen zugunsten des Auftritts von Grup Yorum auf dem 3. Rebellischen Musikfestival (RMF) entschieden (AZ 2 E 784/18 Me). Es hob damit die Verbotsverfügung des Landkreises Sonneberg vom 17. Mai auf.

Ergänzend teilen die Veranstalter mit, dass es keine Akzeptanz für die inzwischen vor dem Festivalgelände aufgebaute Drohkulisse der Polizei mit Absperrgittern und massiver Präsenz geben kann. Die Auseinandersetzungen darüber dauern an!

 

Umfassende Infos zu den ungeheuerlichen Vorgängen, Hintergründe, Dokumente und Solidaritätserklärungen findet Ihr hier: https://www.rf-news.de/

Protest- und Solidaritätsadressen können an folgende Mail-Adressen gesandt werden:

info@rebellischesfestival.de

poststelle.lpisl@polizei.thueringen.de

Infos über das Festival: http://www.rebellischesmusikfestival.de/

 

Solidaritätserklärung von „Essen steht AUF“ mit dem 3. Rebellischen Musikfestival und Grup Yorum

 Das kommunale Wahlbündnis „Essen steht AUF“ protestiert entschieden gegen den Versuch  der Landespolizeiinspektion Saalfeld unter der Führung von Kriminaldirektor Dirk Löther, den Auftritt der bekannten und beliebten türkischen Band „Grup Yorum“ beim 3. Rebellischen Musikfestival in Truckental (Thüringen) zu verbieten und das gesamte Festival zu kriminalisieren und seine Teilnehmer mit umfassenden Polizeiterror zu bedrohen.

Diese undemokratische und geradezu faschistoide Drohkulisse gegen ein Festival, das für Solidarität und Völkerfreundschaft, gegen Krieg und Faschismus steht, ist umso unfassbarer, wenn man weiß, dass Kriminaldirektor Löther notorisch auf dem rechten Auge eine extreme Sehschwäche hat. Er war mehrere Jahre Leiter der Spezialeinheiten des LKA Thüringen und der internen Ermittler. Als solcher musste er auch vor dem NSU-Untersuchungsausschuss aussagen, wo er zahlreiche Gedächtnislücken aufwies. Dabei ist bekannt, dass der NSU über Jahre aus Teilen des Verfassungsschutz, LKA und der Polizei gedeckt wurde.

Im Februar 2015 trat Löther seinen Dienst in Saalfeld an. Sozusagen unter seiner Obhut ist Thüringen in den letzten Jahren ein Zentrum faschistischer Konzerte geworden. Die auftretenden Bands verbreiten in ihren Texten Rassismus, Faschismus, Volksverhetzung. Es ist nicht bekannt, dass die Polizei und speziell Herr Löther auch nur ansatzweise so gegen Faschistenkonzerte vorgingen, wie nun gegen das Rebellische Musikfestival vorgegangen wird!

Wir fordern die sofortige Rücknahme aller angedrohten Maßnahmen gegen das Rebellische Musikfestival und Grup Yorum durch die Saalfelder Polizeiführung!

 

Bodo Urbat und Dietrich Keil
(Vorstandssprecher
)

Einladung zum kommunalpolitischen Frühstück am 27.5.

Unsere Webseite wurde weitgehend gelöscht

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

der größte Teil der aktuellen Inhalte unserer Webseite wurde von Unbekannten gelöscht. Leider ist es nicht möglich herauszufinden, wer das getan hat.

 

Wir werden nach und nach einen Teil der alten Inhalte wieder herstellen. Fürs Erste haben wir unter der Rubrik "Aktuelles" die neueste Ausgabe unserer Zeitung online gestellt (auf den Button "Zeitung" klicken) und weisen auf einige Termine hin.

Auch die Seiten, wo unsere Frühstücksveranstaltungen dokumentiert und unsere Zeitungen archiviert sind, haben wir teilweise wieder hergestellt.

 

Der Vorstand von "Essen steht AUF"

Statt "Abgesang": Bergbau hat Zukunft!

„Essen steht AUF“ gehört zu denen, die die Schließung des Steinkohlenbergbaus in Deutschland nie akzeptiert haben. Ihn absaufen zu lassen ist eine einzige Fehlentscheidung allein aus Profitgründen.

Kohle wird gebraucht. Nicht zum Verbrennen, sondern als wertvoller Rohstoff. Wir stimmen in den verlogenen Abgesang auf den Bergbau nicht ein. Der Bergbau ist prägend für Leben und Kultur im Ruhrgebiet. Die Solidarität und Erfahrung der Ruhrkumpel werden gebraucht! Zu verhindern ist die Flutung der Zechen mit ihrem gefährlichen Giftmüll und PCB untertage, die das Trinkwasser im Ruhrgebiet bedroht. Zusammen mit der bundesweiten Bergarbeiterbewegung „Kumpel für AUF“ wollen wir Menschen dafür organisieren. Vor allem im Essener Norden, der von dem gescheiterten „Strukturwandel“ besonders gebeutelt ist.

 

Deshalb wurde bei einem gemeinsamen Bergbau-Stammtisch am 19. April eine Essener Stadtgruppe „Kumpel für AUF“ gegründet. Ein guter Anfang - der Tradition, aber vor allem der Zukunft verpflichtet: Weltweit sind die Bergarbeiter eine Macht! Wer mitmachen und über die nächsten Aktivitäten informiert werden möchte, wende sich bitte an: vorstand@essen-steht-auf.de.

Als erstes unterstützen wir die Unterschriftenaktion mit dem Titel:

„Wir akzeptieren die Zechenstilllegung nicht! Prosper und Ibbenbüren müssen bleiben! Offenhaltung der Schächte! Keine Flutung von Auguste Victoria und anderen Zechen! Nein zu Fracking! Kein Giftmüll und PCB im Grund- und Trinkwasser! Für Arbeits- und Ausbildungsplätze – und die Zukunft unserer Jugend!“ Listen können hier heruntergeladen werden:

Unterschriftenliste Kumpel fuer AUF gege[...]
Microsoft Word-Dokument [13.3 KB]
Essen steht Auf-Zeitung

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ist in der

Goldschmidtstraße 3, 45127Esse

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