Bündnis für alternative, unabhängige und fortschrittliche Kommunalpolitik
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Sommerfest zum 15-jährigen Bestehen von "Essen steht AUF" am 11. August

Hier der Einladungsflyer zum Anschauen und Herunterladen:

Day of Song

Ruhrchor am Samstag in der City

Im Kulturhauptstadt-Jahr 2010 wurde der „Day of Song“ erstmals veranstaltet. Obwohl dieses Kulturereignis sehr beliebt war, wurde es nach nur zwei Wiederholungen eingestellt, weil der Ruhr Tourismus GmbH als Veranstalter die „überregionale Ausstrahlung“ fehlte. Nach vier  Jahren Pause findet der „Day of Song“ dieses Jahr nun wieder statt. Der „Ruhrchor“ war von Anfang an dabei und kündigt seine Teilnahme mit der der folgenden Pressemitteilung an:

 

Am Samstag, 30. Juni von 11 bis 15 Uhr ist der Ruhrchor wie bisher an jedem Day of Song an seinem „Stammplatz“ vor der Lichtburg, Kettwiger Straße, in Essen zu sehen und zu hören.
War der Day of Song bis 2014 ein Volksfest, wo an allen Ecken und Enden im Revier begeistert gesungen wurde, ist er diesmal auf elf Spielorte reduziert, in Essen nur auf Zeche
Carl.

 

Und er soll für den „Abgesang“ auf den Steinkohlebergbau missbraucht werden. Den wird der Ruhrchor nicht anstimmen, da er für den Erhalt des Bergbaus steht, nicht nur wegen
der Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern auch um die Flutung der Zechen nach 2018 zu verhindern, wodurch dort gelagerter Giftmüll und hochgiftiges PCB in die Oberflächengewässer bis ins Trinkwasser gelangen könnte – eine Bedrohung für fünf Mio Menschen.


Schluss mit umweltschädlicher Kohleverbrennung ja, aber der Zugang zum wertvollen Rohstoff Kohle darf nicht für immer versperrt werden. Der Ruhrchor unterstützt die Initiative der Bergarbeiterbewegung „Kumpel für AUF“ gegen die Schließung des deutschen Steinkohlebergbaus, hält die kulturelle Tradition der Bergleute im Ruhrgebiet hoch und wird selbstverständlich um 12.10 Uhr das „Steigerlied“ anstimmen.


Neben Liedern vom Bergbau sind antifaschistische und Lieder gegen den Krieg zu hören und solche, die Lust auf bessere Verhältnisse machen. Der Chor lädt dazu ein mitzusingen, Liedtexte stehen bereit.

Der Ruhrchor vor der Lichtburg

Schicht im Schacht? Das ist noch nicht ausgemacht!

Die neu gegründete Stadtgruppe Essen der Bergarbeiterbewegung „Kumpel für AUF“ lädt zu ihrem zweiten Bergbau-Stammtisch ins „Fünf Mädelhaus“ (Essen-Stoppenberg, Hugenkamp 35) ein. Im Einladungsflyer heißt es:

Am 28.5. zitierte die NRZ einen jungen Bergmann auf Prosper-Haniel in Bottrop mit den Worten: „Keiner möchte das Ende des Steinkohlenbergbaus wirklich haben.“

Das ist auch unsere Erfahrung, dass nicht nur die Bergleute selbst, sondern die Mehrheit der Menschen im Revier die Stilllegung der letzten beiden Steinkohlenzechen zum Jahresende nicht akzeptiert. Gibt es noch Chancen vom Widerspruch zum Widerstand gegen diese Pläne zu kommen?

Dazu heißt es in einer Pressemitteilung der bundesweiten Bergarbeiter-Initiative „Kumpel für AUF“ vom 12.5.18:

„Der Protest gegen die geplante Schließung der letzten Steinkohlezechen in Deutschland - Prosper und Ibbenbüren entwickelt sich“ – so Christian Link, öffentlicher Sprecher der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF. Innerhalb kurzer Zeit wurden hunderte Protestunterschriften in den Bergbaustädten des  Ruhrgebiets gesammelt. Es geht dabei nicht nur um den Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern auch um die Frage: was passiert nach der Schließung? Aus reiner Profitgier, um die Ausgaben für die sogenannten Ewigkeitskosten gering zu halten, werden stillgelegte Zechen geflutet, obwohl bekannt ist, dass 1,6 Millionen Tonnen Giftmüll und zehntausende Tonnen hochgiftiges PCB unter Tage lagern. „Daher geht der Kampf gegen die Schließung der Zechen alle an: die Arbeiter, Familien und Jugendlichen die Arbeits- und Ausbildungsplätze brauchen und diejenigen, die für Umweltschutz kämpfen“ – so das Fazit von Christian Link, Bergmann aus Gelsenkirchen.

Auch in Essen haben wir mit dem 1. Mai begonnen Protestunterschriften zu sammeln und sind dabei auf große Zustimmung gestoßen.

 

Wir – das sind ehemalige und noch aktive Bergleute, Angehörige von Bergleuten, EVONIK-Kollegen aus Essen und Esserinnen und Essener, die dem Bergbau bzw. den Bergarbeitern und ihrer kämpferischen Tradition verbunden sind. Deshalb haben wir nun auch in der ehemals größten Bergbaustadt Europas im April eine Gruppe von „Kumpel für AUF“ ins Leben gerufen.

 

Auf unserem zweiten Bergbau-Stammtisch am 21.6. wollen wir uns genauer damit beschäftigen, wie wir den Protest gegen die Stilllegung der letzten Zechen auch in Essen voranbringen können und unsere Stadtgruppe dabei weiter aufbauen. Dazu sind alle Interessierten um 19 Uhr herzlich eingeladen ins „Fünf Mädelhaus“, Hugenkamp 35 in Essen-Stoppenberg).

Zur Einstimmung wollen wir am Samstag, den 16. Juni gemeinsam die Ausstellung „Das Zeitalter der Kohle“ in der Kokerei Zollverein besuchen. Bitte melden, wer mitkommen will (Bodo Urbat, Tel. 323800 oder vorstand@essen-steht-auf.de), damit wir einen günstigen Gruppentarif vereinbaren können.

Treffpunkt:  15 Uhr am Wiegeturm (bei Parkplatz C), von wo es mit der Standseilbahn in die Mischanlage geht.

Auftrittsverbot für Grup Yorum ist vom Tisch - Gericht entscheidet für Rebellisches Musikfestival

An diesem Pfingstwochenende findet zum dritten Mal das Rebellische Musikfestival in Truckental (Thüringen) statt. Von der Polizeiinspektion Saalfeld wird der Auftritt der fortschrittlichen und natürlich Erdogan-kritischen türkischen Band "Grup Yorum" zum Anlass genommen, um nicht nur "Grup Yorum" zu verleumden und zu kriminalisieren, sondern das gesamte Rebellische Musikfestival mit einem politisch motivierten, rechtswidrigen und regelrecht faschistoiden Polizeiterror zu bedrohen. Das hat bereits zu einer Welle bundesweiter und internationaler Solidarität geführt. Auch "Essen steht AUF" hat dazu eine Protesterklärung veröffentlicht (siehe weiter unten).

Mit Beschluss von heute Mittag hat nun das Verwaltungsgericht Meiningen zugunsten des Auftritts von Grup Yorum auf dem 3. Rebellischen Musikfestival (RMF) entschieden (AZ 2 E 784/18 Me). Es hob damit die Verbotsverfügung des Landkreises Sonneberg vom 17. Mai auf.

Ergänzend teilen die Veranstalter mit, dass es keine Akzeptanz für die inzwischen vor dem Festivalgelände aufgebaute Drohkulisse der Polizei mit Absperrgittern und massiver Präsenz geben kann. Die Auseinandersetzungen darüber dauern an!

 

Umfassende Infos zu den ungeheuerlichen Vorgängen, Hintergründe, Dokumente und Solidaritätserklärungen findet Ihr hier: https://www.rf-news.de/

Protest- und Solidaritätsadressen können an folgende Mail-Adressen gesandt werden:

info@rebellischesfestival.de

poststelle.lpisl@polizei.thueringen.de

Infos über das Festival: http://www.rebellischesmusikfestival.de/

 

Solidaritätserklärung von „Essen steht AUF“ mit dem 3. Rebellischen Musikfestival und Grup Yorum

 Das kommunale Wahlbündnis „Essen steht AUF“ protestiert entschieden gegen den Versuch  der Landespolizeiinspektion Saalfeld unter der Führung von Kriminaldirektor Dirk Löther, den Auftritt der bekannten und beliebten türkischen Band „Grup Yorum“ beim 3. Rebellischen Musikfestival in Truckental (Thüringen) zu verbieten und das gesamte Festival zu kriminalisieren und seine Teilnehmer mit umfassenden Polizeiterror zu bedrohen.

Diese undemokratische und geradezu faschistoide Drohkulisse gegen ein Festival, das für Solidarität und Völkerfreundschaft, gegen Krieg und Faschismus steht, ist umso unfassbarer, wenn man weiß, dass Kriminaldirektor Löther notorisch auf dem rechten Auge eine extreme Sehschwäche hat. Er war mehrere Jahre Leiter der Spezialeinheiten des LKA Thüringen und der internen Ermittler. Als solcher musste er auch vor dem NSU-Untersuchungsausschuss aussagen, wo er zahlreiche Gedächtnislücken aufwies. Dabei ist bekannt, dass der NSU über Jahre aus Teilen des Verfassungsschutz, LKA und der Polizei gedeckt wurde.

Im Februar 2015 trat Löther seinen Dienst in Saalfeld an. Sozusagen unter seiner Obhut ist Thüringen in den letzten Jahren ein Zentrum faschistischer Konzerte geworden. Die auftretenden Bands verbreiten in ihren Texten Rassismus, Faschismus, Volksverhetzung. Es ist nicht bekannt, dass die Polizei und speziell Herr Löther auch nur ansatzweise so gegen Faschistenkonzerte vorgingen, wie nun gegen das Rebellische Musikfestival vorgegangen wird!

Wir fordern die sofortige Rücknahme aller angedrohten Maßnahmen gegen das Rebellische Musikfestival und Grup Yorum durch die Saalfelder Polizeiführung!

 

Bodo Urbat und Dietrich Keil
(Vorstandssprecher
)

Unsere Webseite wurde weitgehend gelöscht

Liebe Freundinnen und Freunde,

 

der größte Teil der aktuellen Inhalte unserer Webseite wurde von Unbekannten gelöscht. Leider ist es nicht möglich herauszufinden, wer das getan hat.

 

Wir werden nach und nach einen Teil der alten Inhalte wieder herstellen. Fürs Erste haben wir unter der Rubrik "AUF-Zeitun" die neueste Ausgabe unserer Zeitung online gestellt (auf den Button "Zeitung" klicken) und weisen auf einige Termine hin.

Auch die Seiten, wo unsere Frühstücksveranstaltungen dokumentiert und unsere Zeitungen archiviert sind, haben wir teilweise wieder hergestellt.

 

Der Vorstand von "Essen steht AUF"

Essen steht Auf-Zeitung

Kontakt

Die Geschäftsstelle von Essen  steht  AUF

ist in der

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Öffnungszeiten der Bürgersprechstunde

Montag16:00 - 17:00

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