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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter/innen,
sicher ist Ihnen die Berichterstattung über die Demonstrationen an den Flughäfen Frankfurt und Berlin-Schönefeld nicht entgangen. Um es noch einmal ins Gedächtnis zu rufen: Keine einzige Frankfurter Bahn weist derzeit so viele Nachtlandungen auf wie die Hauptbahn in Düsseldorf! Zwar hat Frankfurt mit unterstellten 150 mehr als drei Mal so viele Nachtflüge wie Düsseldorf mit 43, aber in Frankfurt verteilt sich das auf Starts und Landungen (die Betroffenen bekommen, je nach Windrichtung, ja immer „nur“ eines von beiden mit), während zu Düsseldorf nahezu ausschließlich gelandet wird. Halbiert also in etwa die Frankfurter Zahlen, wenn man es pro Betroffenem sieht. Und die Frankfurter Landungen werden dann noch über 3 Bahnen abgewickelt, der Lärm pro Betroffenem also durch nochmalige Verteilung gedrittelt, während zu Düsseldorf die ausschließliche Hauptbahnnutzung Vorgabe ist. Während somit die Frankfurter Zahlen grob durch 6 geteilt werden können (somit ca. 25 pro Betroffenem) gehen von den 43 Düsseldorfer Nachtflügen nur unterstellte 2 Starts ab. Daran sieht man, wie stark die Hauptbahnanlieger Essens (und natürlich Ratingens und des Düsseldorfer Nordens) wirklich betroffen sind – nämlich weit stärker als die jeweiligen Bahnbetroffenen zu Frankfurt und Schönefeld. Trotzdem fordern wir keine Verlegung der Routen auf Nachbarkommunen und keine Streuung auf beide Bahnen, denn es ist für alle viel zu viel. Aber Essen wäre z.B. mit der Einführung lärmarmer Start- und Landeverfahren geholfen. Und natürlich mit einem Nachtflugverbot. Geschieht nichts, wird Essens Süden unbewohnbar, da die Verlärmung und Verschmutzung (nicht nur CO2, auch Feinstaub ist ein Flugfolgeproblem) die früher attraktive Wohnlage systematisch zerstört...
(Download der gesamten Mitteilung der Bürgerinitiative gegen Fluglärm).
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