1. Essener Montagsdemonstration gegen Hartz IV am 9. August. “Essen steht AUF” rief dazu auf.
Aufruf zur gemeinsamen 1. Montagsdemonstration in Essen für die Rücknahme des Hartz-IV-Gesetzes. Das Hartz-IV-Gesetz bedeutet:
Enteignung der Arbeitslosen und ihrer Familien
Verarmung grosser Teile der Bevölkerung, vor allem von Frauen und Kindern
Entwürdigung und datenschutzwidrige Offenlegung persönlicher Daten
Zwangsräumung von Wohnungen
Mehrbelastung der Kommunen
Zwang zur Übernahme jeder Arbeit zu jeder Bedingung
Unterlaufung der Tarifverträge mit Arbeitszeitverlängerung, Ausbau des Niedriglohnsektors ohne gewerkschaftliche Rechte, Lohnabbau und weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit
Als Teil einer bundesweiten Bewegung lehnen wir dies strikt ab und rufen zu gemeinsamen Aktionen mit Arbeitsniederlegungen, Montagsdemonstrationen, Aktionstagen und Aktionen vor dem Arbeitsamt auf.
Für die sofortige Rücknahme des Hartz-IV-Gesetzes !
Weiterzahlung des bisherigen Arbeitslosengeldes, der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe!
Allgemeinverbindliche Anerkennung der bestehenden Tarifverträge ! Macht mit bei der 1. Montagsdemonstration mit Kundgebung und offenem Mikrofon am 9.8.04 um 18.00 Uhr auf der Porschekanzel. Unterstützer der 1. Essener Montagsdemonstration: Horst Dotten/Mitglied Vertreterversammlung IG Metall Essen; Ulrike Eifelhuber, arbeitslos/ Mitglied Essener Frauenforum 8. März (FAME), Timo Faßbender/Mitglied IGBCE Bezirksjugendausschuss; Joachim Griesbaum/MLPD, Heinz Husse / Vorstandssprecher ‚Essen steht AUF’, Yazgülü Kahraman-Meister/IGM, stellv. Vertrauenskörperleitung Widia; Silvia Koitka/Frauenverband Courage; Seyfettin Kücük (Mitglied DIDF); Manfred Mai/Viterra-Mieter, ehem. Betriebsrat Kokerei Zollverein; Jens Petersen/ Mitglied IGBCE Bezirksjugendausschuss; Dagmar Schmitt/Erzieherin Kita Katernberg, verdi-Mitglied; Bodo Urbat/Vorstandssprecher‚ Essen steht AUF’; Margrit Weidenbach/verdi, Personalrat Uniklinikum